Kostenloses Flugbuch, ohne Abo
Nicht 30 Tage lang kostenlos. Nicht kostenlos bis zum 50. Flug. Nicht kostenlos mit ausgegrautem Export-Knopf. Kostenlos.
Was „kostenlos“ hier bedeutet.
„Kostenlos“ ist von Software arg strapaziert worden, die kostenlos ist wie die erste Kostprobe. Deshalb lohnt es sich, genau zu sagen, was es bei NinerLog heißt:
- Es gibt eine Stufe, und du bist darauf. Kein Pro-Tarif, keine Freischaltung, keine Funktion, die als Verkaufsargument zurückgehalten wird.
- Kein Fluglimit. Zwölf Stunden im Jahr oder zwölfhundert — das macht keinen Unterschied.
- Keine Werbung, nichts weiterverkauft. Dein Flugbuch ist keine Werbefläche und deine Daten sind kein Produkt.
- Export ist keine Bezahlfunktion. CSV, PDF und JSON, wann immer du willst, vollständig.
- Keine Kreditkarte bei der Anmeldung — es gibt also später auch nichts zu kündigen.
Die unbequeme Frage, die darauf folgt, liegt auf der Hand — hier ist die Antwort.
Wer bezahlt das also?
NinerLog wird von einer einzelnen Person gebaut — einem Softwareentwickler, der seit 2018 GA fliegt — und ist bewusst günstig im Betrieb. Hosting, Datenbank, Domain und Zertifikate kosten zusammen rund 30 US-Dollar im Monat. Die Entwicklung ist Freizeit.
Diese Rechnung wird von Spenden der Piloten gedeckt, die es nutzen. Hier steckt kein Wagniskapital dahinter — und damit auch kein Investor, der irgendwann darauf angewiesen ist, dass die kostenlose Stufe endlich konvertiert. Genau dieser Druck ist der übliche Grund, warum ein kostenloses Flugbuch aufhört, kostenlos zu sein. Den gibt es hier schlicht nicht.
Spenden ist wirklich freiwillig. Wer nicht spendet, dem wird nichts vorenthalten — kein Abzeichen, keine Stufe, kein Nervbildschirm. Wenn NinerLog dir das Papierflugbuch erspart, ist der Zweck schon erfüllt.
Warum dieses Versprechen mehr wert ist als ein Versprechen.
Jedes Flugbuch sagt, dass ihm deine Daten wichtig sind. Open Source macht es überprüfbar.
Die Lizenz schützt dich
Die API steht unter AGPL-3.0, alles andere unter MIT. Der heutige Code kann nicht rückwirkend entzogen werden — sollte NinerLog je die Richtung ändern, bleibt die Version, der du vertraut hast, für jeden forkbar.
Du kannst jederzeit gehen
Der Ausgang ist eingebaut und getestet, keine Formsache. Nimm einen vollständigen CSV-, PDF- oder JSON-Export und geh — Herstellerbindung ist überhaupt das Problem, für das NinerLog geschrieben wurde.
Oder nimm das Ganze mit
Sollte der gehostete Dienst je eingestellt werden, könntest du ihn auf deinem eigenen Server betreiben — mit Docker Compose. Dein Flugbuch überlebt das Projekt.
Der ehrliche Kompromiss.
Kostenlos und im Alleingang gebaut hat seinen Preis, und den sollte man aussprechen: NinerLog ist jünger als die kommerziellen Flugbücher, es gibt keinen Support-Schalter, und Funktionen kommen dann, wenn eine Person abends Zeit hat. Manche Bezahl-Apps sind runder und stärker automatisiert, und für manche Piloten ist das sein Geld wert. Dafür bekommst du hier ein Flugbuch, das nicht in Geiselhaft genommen werden kann — und die Möglichkeit, jedes Wort davon nachzuprüfen — im Quellcode.
Keine Testphase. Nur das Flugbuch.
Mit einer E-Mail-Adresse anmelden und loslegen. Das ist der ganze Funnel.
Selbst ausprobieren